Mit dem Internet der Dine und immer neuen Erweiterungen in der Haussicherheit sind auch die Anforderungen an Elektriker gewachsen. Längst gehören Alarmanlagen zum Tätigkeitsbereich von Elektrikern. Nicht umsonst spricht man auch von der Hauselektrik. Seitdem auch Überwachungssysteme bezahlbar geworden sind, können Fachbetriebe eine komplette Kommunikationsanlage im Haus einrichten. Das fängt meist mit einer Kamera an der Haustür an, die Bilder von Besuchern macht und an jeden Bildschirm im Haus und sogar das Handy schicken kann. Es geht aber noch weiter: Wer sich von einem Fachbetrieb ein sogenanntes Bussystem einbauen lässt, kann fast beliebig viele andere Systeme daran anschließen.

Aufgaben überschneiden sich

Hier überschneiden sich oft die Aufgabenbereiche von Haus- und Systemtechnikern sowie Elektrikern, aber immer mehr Elektrofachbetriebe bilden sich in diesem Bereich fort. Das Schlüsselwort lautet Smart Home. Darunter lassen sich alle Einrichtungen verstehen, die im Haus online gesteuert werden können. So können ausgebildete Betriebe Lichtanlagen einbauen, die sich entweder vom Smartphone bedienen lassen oder durch einen Sensor feststellen, wann das Licht angeschaltet werden muss. Elektriker sind hierbei die Personen, die die Kabel verlegen, die richtige und passenden Beleuchtungssysteme aussuchen und dafür sorgen, dass alles mit Strom versorgt ist.

Elektriker mit Softwarekenntnissen

Elektriker können solche Anlagen auch programmieren und einrichten. Wer seine Rollläden automatisch jeden Morgen bei Sonnenaufgang hochgefahren haben will, kann sich von einem Elektrofachbetrieb einen entsprechenden Motor einbauen lassen. Zwar kann der Bewohner Feineinstellungen über eine App machen, der Elektriker sorgt aber dafür, dass die Signale auch umgesetzt werden können.

Damit verschwimmen auch Berufsbezeichnungen und Aufgabengebiete immer mehr. Gerade das Smart Home ist ein großes Betätigungsfeld für Elektriker, die entsprechende Weiterbildungen besucht haben. Diese Erweiterung kann auch die Existenz vor allem kleinerer Betriebe retten, die vom klassischen Installationsgeschäft nicht mehr leben können. Elektrobetriebe, die sich mit Smart Homes auskennen, machen das in ihren Geschäften, aber auch auf ihren Internetseiten deutlich.